Montessori Schwungübungen

Wie funktionieren die Schwungübungen?

Auf festen Holzplatten sind unterschiedliche Schwünge als Rillen vorgespurt. Das Kind fährt diese mit dem Holzstift nach und bleibt dabei innerhalb der vorhandenen Spur. So fördern die Schreibübungen eine sanfte und sichere Stifthaltung. Gleichzeitig wird das Kind dabei unterstützt das Muskelgedächtnis auf Buchstaben schreiben und sauberes Zeichnen vorzubereiten.

 

Welche Schwungübungen sind die richtigen für mein Kind?

Die Nachspurtafeln zeichnen sich durch unterschiedliche Vorgaben aus. Je größer und runder die einzelnen Schwünge, umso einfacher ist die Nachspurübung. Je verwinkelter, kleiner und eckiger die vorgegebenen Zeilen sind, umso größer ist die Herausforderung. Im Idealfall bietet man Kindern unterschiedlich schwierige Schwungübungen an und arbeitet sich dabei von einfachen zu anspruchsvollen Aufgaben durch. Damit ist auch für das Kind ein stetiges Montessori-Erfolgserlebnis garantiert.

 

Tipps zu Schwungübungen!

  • Jede Nachspurtafel kann natürlich sowohl mit der linken als auch der rechten Hand bearbeitet werden.
  • Die Schwünge werden sowohl in Schreibrichtung von links nach rechts als auch umgekehrt (wichtig z.B. fürs Zeichnen) geübt.
  • Dreht man die Übungstafel bzw. stellt diese hochkant, ergeben sich immer wieder neue Übungen zur Hand-Augen-Koordination. Natürlich auch mit Bewegungen von oben nach unten und von unten nach oben.
  • Um die Kraftdosierung zu fördern: einfach ein Blatt Papier auf die Tafel legen und den Kurs durch das Papier nachfahren lassen. Aufgabe dabei ist es, dass der Kraftaufwand gerade groß genug ist die Spur auf dem Blatt sichtbar werden zu lassen.