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Wie Welt-Online berichtet, ist nach einer Studie des ZDF der Glückskiller Nr. 1 die Schule. Je älter die Kinder werden um so weniger Freude empfinden Sie an der Schule. Die Wissenschaftler belegen: Glücklicher sind Kinder, die leicht lernen, aktiv am Unterricht teilnehmen und die Schule als spannend empfinden. Schüler, die nie lange an Hausaufgaben sitzen müssen, sind zu 66 Prozent total glücklich, jene, die sich quälen und Stunden benötigen, zu 39 Prozent. Susanne Kayser von der ZDF-Medienforschung kommt zu dem Schluß: Die Schule könne das Wohlbefinden der Kinder steigern, in Deutschland sei aber das Gegenteil der Fall. Anmerkung: Was micht stört ist die Verallgemeinerung der Schulen. Meines Erachtens ist ein interessanter und spannender Unterricht an jeder Schule möglich. Das ist letztlich vom einzelnen Lehrer abhänging. am: 13.11.2007 - 08.40 Uhr | von: Nicole | abgelegt in: Schule | Kommentare (5) | permalinkvon: Anita Schaller | am: 13.11.2007 - 15.41 Uhr Ich denke auch, man kann dieses Ergebnis nicht verallgemeinern, erlebe aber in meinem Alltag als Grund- und Hauptschullehrerin jeden Tag, dass es nicht nur vom Lehrer abhängt, ob Kinder in Bezug auf Schule glücklich sind, sondern auch die sog. äußeren Umstände eine Menge dazu beitragen (oder eben auch nicht), Schule positiv oder negativ zu erleben. Weitgehend verallgemeinern kann man sicher, dass Schule in Deutschland leider keinen allzu hohen Stellenwert hat, sei es politisch oder in den Köpfen der vielen Menschen (die Eltern unserer Schulkinder), die Schule selbst schon eher negativ empfunden haben. Ein Lehrer, der sich und seinen Beruf immer wieder rechtfertigen muss und dem trotz hohem Engagement immer wieder Faulheit, Arroganz, Inkompetenz etc. vorgeworfen werden, strahlt sicher weniger Zufriedenheit aus als ein Lehrer, der sich in seiner Rolle respektiert und ernstgenommen fühlt. Eine Schule, die rein äußerlich einen verwahrlosten Eindruck macht, in der es wenig oder gar keine Spielgeräte gibt, in denen große Löcher in der Tafel sind etc. trägt sicher weniger zur Zufriedenheit aller Beteiligten bei als eine Schule, die schon rein äußerlich einen "gepflegten" (hier fehlt mir gerade das passende Wort) Eindruck macht. Es ist also nicht nur so, dass die Schule an sich das Wohlbefinden der Schüler steigern kann, sondern auch ein Umdenken (in Deutschland) in Richtung Anerkennung der elementaren Bedeutung von Schule und Unterricht für das Zusammenleben und die Ausbildung kommender Generationen. von: cornelia schweers | am: 14.11.2007 - 10.00 Uhr es liegt auch teilweise an den zu grossen klassen und an überforderten lehrern immer mehr lehr stoff muss in wenig zeit in die köpfe der kids fächer wie sport ,musik ,kunst .od textil gestalten.werken ,kochen fallen oft aus od finden garnicht statt wegenleherermangel ist doch klar das die schule so keinen spass macht von: Susanne | am: 15.11.2007 - 00.44 Uhr Mich wundert es immer wieder, wie sich nicht viel in unserem reichen deutschen Industrieland verändert. Immer wieder wird festgestellt wie unglücklich doch unsere Schüler sind, weiter wird auch festgestellt wie überfordert und unglücklich viele Lehrer sind, ganz zu schweigen von den unglücklichen Eltern. Was sich ständig ändert und vermehrt sind irgendwelche neuen Schulgesetze mit leeren Worthülsen bestückt und Papierkram. Dabei macht es uns das Ausland (Kanada, Finnland usw.) doch vor. Ca. 1970 holten diese sich in unserem Land Informationen über Unterrichtmethoden usw. und entwickelten sich weiter während hier vieles liegen bleibt, besonders in der POLITIK UND DEM SYSTEM. Meine Hoffnung auf dieser Seite zu schreiben ist es, dass es mal von den Menschen gelesen wird, die dazu beitragen können und die Macht und Kraft haben, dass sich was ändert. Bei echtem Interesse kann ich hier auf die Streitschrift von Renate Hendricks verweisen, die jahrelang Im Bundeselternrat tätig war. "Schicksal Schule" - Viele Hausaufgaben sind aus meiner Sicht schlicht und einfach Hausfriedensbruch! vom Klett-Verlag. Meines Erachtens ist es nicht wichtig, ob es an allen Schulen möglich wäre, dass sich unsere Kinder wohlfühlen, sondern dass sich unsere Kinder in allen Schulen wohlfühlen. In diesem Sinne ...... von: Sonja | am: 07.01.2008 - 21.00 Uhr Es wundert mich, daß eine Studie genau das beweist, was ich vermute. Mein Sohn soll jetzt, wie immer mehr Kinder, zu einem Psychologen. Er albert zuviel rum und verweigert sich im Unterricht. Seit dem 1. Schuljahr bitte ich die Lehrerin ihm anderes Material anzubieten, um Rechenwege zu verstehen. Ich habe um Einträge bzw. um Kontrolle der Hausaufgabenaufschreibungen gebeten. Ich dachte in einer Klasse mit 16 Kindern wäre das möglich. Aber vermutlich war das zuviel verlangt. Er ist so unglücklich und wir ebenfalls. Nun wollen wir ihn, in der Hoffnung er wird angenommen, an einer Montessori-Schule anmelden, da wir denken, daß es für ihn bestimmt das richtige ist. Leider haben wir das erst jetzt, wo er im 3. Schuljahr ist, in Angriff genommen. Kein Lehrer an dieser Schule will ihn mehr in seinem Unterricht und sie lassen es ihn und uns merkbar spüren. Ich vertrete ebenfalls die Meinung, daß viele Kinder besser lernen würden, wenn sich sich an ihrer Schule wohlfühlen könnten. von: Sabine | am: 07.08.2010 - 16.12 Uhr ich bin nicht mehr zu frieden mit der schule,da mein Kind jetzt gerne gehen will und sie ihn raus haben wollen.Die Leher haben keine ,gedult mehr |
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