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Aus der Serie Kritik an der Montessori-Pädagogik: Missverständnis 3: In Montessori-Schulen gibt es keine Hausaufgaben, so kann kein Kind lernen.
Vorschläge für weitere Missverständnisse bitte als Kommentar posten, diese werden dann in den nächsten Beiträgen besprochen. am: 07.02.2007 - 15.16 Uhr | von: Nicole | abgelegt in: Montessori | Kommentare (4) | permalink von: Chris | am: 07.02.2007 - 16.24 Uhr bei der letzten Besichtigung(vor Weihnachten 06) der Montessori-Schule in Hohenbrunn wurde mir von den Lehrerinnen berichtet, dass ab sofort jetzt Aufgaben für den Nachmittag aufgegeben, damit sich das am Vormittag durchgenommene vertieft. Die Lehrerinnen waren auf einem Vortrag mit einem angesehenen Professor, der Ihnen den neuesten Stand mitgeteilt hat.Leider weiß ich den Namen nicht mehr. Mfg Chris von: Erika Pohl | am: 07.02.2007 - 16.56 Uhr zu "Ohne Hausaufgaben kann kein Kind lernen" Natürlich kann ein Kind ohne Hausaufgaben lernen. Es lernt in der Schule - unabhängig von den Hausaufgaben am Nachmittag. Deshalb müssen Hausaufgaben nicht schädlich sein - sozusagen das Lernen am Vormittag in der Schule stören oder beschädigen. Hausaufgaben erinnern noch einmal an das Gelernte, vertiefen und machen vielen Kindern auch Freude und geben Sicherheit. Sie strukturieren den Nachmittag und bringen Erfolgserlebnisse und .... Das Kind hat die Gelegenheit das Neue ohne Dabeisein der Schulumgebung anzuwenden. Wenn ein Kind ein Musikinstrument lernt, würde keiner auf die Idee kommen, diese Ausbildung nur auf den Musikunterricht zu beschränken. Auch Hochbegabte üben (sogar Mozart). Nur wissen Begabte leichter, wie und was sie üben können und müssen. Es gibt aber auch Menschen, die eine Anleitung benötigen. So sehe ich die Hausaufgaben. Natürlich wäre es schön, jedes Kind beim Arbeiten daheim individuell zu betreuen. Das wäre das Ideal. Leider in unseren großen Grundschulklassen nur zum Teil möglich. Aber immer hin. Bei all diesen Überlegungen sollte man auch den Eltern Gestaltungsräume geben und sie nicht ganz aus der Verantwortung entlassen. Schließlich sind wir eine Erziehungsgemeinschaft zum Wohle der Kinder. MfG EP von: Regina | am: 08.02.2007 - 11.17 Uhr Ohne Hausaufgaben zu lernen funtioniert sehr gut. Leider gibt es aber in dem Einzugsgebiet meiner Schule eine sehr bildungsferne Elternschaft. Ihren Kindern werden keine oder kaum Angebote gemacht, die das außerschulische Lernen fördern.Geeignete Spielmaterialien und Bücher sind kaum oder gar nicht vorhanden. Deshalb bekommen meine Schüler "Wochenhausaufgaben" (von Montag zu Montag). Diese sind am Kind orientiert und berücksichtigen den individuellen Leistungsstand des einzelnen Schülers. Den Kindern bereitet das Erledigen ihrer Hausaufgaben viel Freude und stolz präsentieren sie ihre Arbeiten. Es ist ein guter Kompromiss zum Nutzen der Kinder. Liebe Grüße von: Anja | am: 22.06.2007 - 00.03 Uhr Mit Wochenhausaufgaben habe ich als Mutter auch gute Erfahrungen gemacht. Da das Kind keinen Nachmittagsunterricht hat, wie z.B. an einer Ganztagesschule, fehlt vielfach Zeit. So kann es sich nochmals mit dem Stoff auseinander setzen und vertiefen. Die Einteilung wird aber dem Kind überlassen und es lernt sich zu organisieren. Außerdem haben Eltern und Lehrer auch einen Überblick, in wieweit der Lernstoff verstanden wurde. Leider konnte nicht individuell auf den Stand jedes Kindes eingegangen werden, aber das liegt an der hohen Schülerzahl. |
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