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Aus der kleinen Serie Montessori-Pädagogik und allgemeine Missverständnisse: Missverständnis 4: Kinder aus Montessori-Schulen haben es beim Übertritt in eine andere Schule schwieriger als Kinder aus einer Regelschule, weil Montessori-Kinder keine Noten kennen.
Vorschläge für weitere Missverständnisse bitte als Kommentar posten, diese werden dann in den nächsten Beiträgen besprochen. am: 11.02.2007 - 11.54 Uhr | von: Nicole | abgelegt in: Montessori | Kommentare (2) | permalinkvon: Anonymus | am: 20.03.2007 - 12.53 Uhr Ob sich Montis darauf freuen, daß Ihre Leistungen im Vergleich zu anderen gemessen werden, sei einmal dahingestellt. Fakt ist jedoch, daß diese Kinder ziemlich locker mit Leistungsüberprüfungen umgehen, da sie i.d.R. über ein gesundes Selbstvertrauen verfügen. In jedem Fall müssen die Montis jedoch auf die speziellen Anforderungen der Übertrittsprüfung intensiv vorbereitet werden! Ziel von Montessori-Schulen mit einer Mo-Hauptschule ist, die Kinder weiter in die eigene Mo-Hauptschule zu bringen. Evtl. wird an solchen Schulen kein allzu großer Wert auf eine optimale Übertrittsvorbereitung auf des Gymnasium gelegt. Auch Montessori-Kinder haben Schwierigkeiten beim Übertritt auf ein Gymnasium! Das Hauptproblem liegt daran, daß sie erst lernen müssen, mit einer für sie sehr befremdlichen Art der Wissensvermittlung umzugehen: der Pauker steht vorne, und hält 45 Minuten einen Monolog. Während dieser Zeit sitzen die Kids mehr oder weniger passiv auf den Stühlen. Der Monolog beschränkt sich auf isolierte Informationen im jwlg. Fach. Montessori-Schulen vermitteln jedoch fachübergreifende Sachverhalte. Diese Kinder müssen sich also erst auf die isolierte Wissensvermittlung an Regelschulen einstellen. von: Anja | am: 21.06.2007 - 23.52 Uhr zum Kommentar: ist das nicht traurig? Es gibt auch, wie bei uns, Montessori-Klassen an staatlichen Schulen, die dem Bildungsplan unterliegen und ab der 3. Klasse benotete Arbeiten schreiben. Aber das Notensystem wurde behutsam vom Lehrer eingeführt! Außerdem kennen diese Kinder auch Frontalunterricht bei gebundenem Unterricht z.B. Religion oder Englisch. Sofern die Kooperationslehrer der Grundschule sich mit den Lehrern des Gymnasiums austauschen, macht man den Übertritt gemeinsam und kann auf die jeweiligen Situtationen eingehen. Ein bisschen Offenheit und Engagement gehört auch dazu. Es kann nicht das Ziel sein, die "Montis" nur auf Monti-weiterführende-Schulen zu schicken (die gibts ja nicht überall im Überfluß), sondern auch auf Regelschulen. Die Kinder passen sich der Situation nach einer Weile an und kommen gut damit zurecht. Das hat die Praxis gezeigt. |
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