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Eine sehr nette Anfrage kam gerade per Email von Beate rein und da hier die Meinung mehrer Personen gefragt ist, geben wir diese einfach mal weiter:
Ich befinde mich gerade im Lehramtsexamen und eine meiner Klausuren beschäftigt sich mit Maria Montessori . Mein Prof. machte mich noch auf die Frage aufmerksam, wo und wie denn wohl die Monte-Pädagogik Einzug in die Regel(grund)schule genommen hat? Was finden wir heute von Maria Montessori in der (Grund)schule? Und noch eine weitere Frage hätte ich als angehende Lehrerin. Hab ich auch ohne Montessori-Diplom eine Chance als Referendarin an eine staatliche Montessori-Schule zu kommen (Fächer: Sport/Geo)?
Liebe Besucher von Montessori-Shop, helfen Sie Beate weiter. Wie sehen Sie das? am: 25.01.2008 - 07.47 Uhr | von: Nicole | abgelegt in: Montessori | Kommentare (17) | permalink von: Carola Nagel | am: 30.01.2008 - 12.44 Uhr Liebe Beate, leider findet man nicht sehr viel von der Montessoripädagogik im Regelschulbereich (zumindest nicht hier bei uns im Ort). Ich finde das sehr schade. In einer Montessorischule ist das Kernstück die Freiarbeit. In der Freiarbeit entscheidet das Kind was es arbeiten möchte (mit welchem Material), wie lange es arbeiten möchte (im vorgegebenen Zeitrahmen), mit wem es arbeiten möchte ( alleine oder mit Partner), wo es arbeiten möchte (am Tisch oder auf dem Teppich) und es arbeitet in seinem eigenem Arbeitsrhythmus. Der Lehrer hält sich dabei mehr im Hintergrund. Er beobachtet, begleitet und unterstützt das Kind liebevoll in seinem eigenständigen Lernprozess. Immer noch findet viel zu viel Frontalunterricht in der Regelschule statt und das Wissen wird den Kindern eingetrichtert. Außerdem müssen immer noch alle Kinder das Gleiche zur gleichen Zeit lernen, egal ob es ihrem Interesse oder ihrer Begabung entspricht. Es müsste mehr Freiarbeit und eigenständiges, selbsttätiges Lernen stattfinden. Die Kinder sollten entscheiden können mit wem (Partner oder alleine) und mit was (zuerst Deutsch oder Mathe) sie sich beschäftigen möchten. Es ist sehr sinnvoll in einer Montessorischule zu hospitieren, um die Unterschiede zu entdecken. Um an einer Montessorischule zu arbeiten ist es nicht zwingend erforderlich ein Diplom zu besitzen, aber eine Bereitschaft das Diplom zu erwerben wird vorausgesetzt. Sehr gute staatliche Schulen, die nach Montessori arbeiten, findet man in Wiesbaden. Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen. Liebe Grüße und viel Erfolg für die Klausuren. Carola Nagel von: Maria Luisa | am: 30.01.2008 - 13.23 Uhr Wir leben in Slowenien. Mein Sohn geht hier in die erste Klasse einer Regelschule. Jeden Freitag arbeiten sie 2-3 Stunden mit Montessori Materialien und es macht allen viel Spass. Der Unterricht findet sowieso nicht nach einem festen Stundenplan statt, sondern es gibt jede Woche einen abzuarbeitenden Plan, der je nach Laune der Kinder & Lehrerinnen abgearbeitet wird. Es gibt auch keine feste Pausenzeiten, sondern die beiden Lehrer (es sind immer 2 anwesend) entscheiden wann die Kinder eine Pause benötigen. Die Kinder lernen hier in der ersten Klasse jedoch noch nicht lesen und schreiben. Grafomotorische Übungen, Geometrie und Rechnen (bis 10) sind neben Sport, Musik und täglichem freiem Spiel (in einer Spielecke im Klassenraum) die Schwerpunkte im 1. Schuljahr. Eine der beiden Lehrerinnen hat eine Zusatzausbildung in Montessori-Pädagogik. Viele Grüße von: Anita Schaller | am: 30.01.2008 - 14.10 Uhr Liebe Beate, ich bin seit 10 Jahren Grundschullehrerin an einer Regelschule und schon von Beginn meines Studiums an sehr an der Montessori-Pädagogik interessiert. Ich versuche auch ohne Montessori-Diplom soviel Ansätze wie möglich in meinen Unterricht zu integrieren und gehe dabei von einem der Grundsätze Montessoris "Hilf mir, es selbst zu tun" aus. D.h. für mich in der Praxis, meinen Unterricht so zu gestalten, dass die Kinder jederzeit in der Lage sind, sich Themen nach ihrem eigenen Können und Vermögen, aber auch nach ihrer Interessenlage anzueignen. Freiarbeit, Wochenplanarbeit, Werkstattarbeit und jede Menge Materialien sind dafür die Grundvoraussetzung, denke ich. Die Kinder danken es durch einen großen Lernwillen und eine Begeisterung im Unterricht, die es bei "normalem" Unterricht sicher nicht gäbe. Viele Grüße und viel Glück und Spaß bei der weiteren Ausbildung, Anita Schaller von: Nicole aus Bayern | am: 30.01.2008 - 14.43 Uhr Hallo Beate, ich bin Förderlehrerin (Erziehungsurlaub) in Bayern. Hier sind Montessori-Schulen private Schulen, die ein Diplom voraussetzen (oder du dann bereit bist, es nachzuholen). In der Regelschule ist Arbeiten nach Montessori eher schwierig, weil 1. Nur ein Lehrer in der Regel für viele Kinder zuständig ist, 2. der Organisationsrahmen eng ist und 3. gar nicht so viel Material angesschafft werden kann, wie man benötigen würde. ABER: Hier und da findet man Montessori-Material (Hilf mir es selbst zu tun...), mit dem die Kinder arbeiten. Auch öffnen viele Grundschullehrer ihren Unterricht mit Wochenplan und Freiarbeit, was ja auch schon in Richtung Montessori geht. Ich selbst werde im September an einer Hauptschule beginnen und bin gespannt, was ich von meiner Montessori-Ausbildung hineinbringen kann. von: Dagmar Trzcinski | am: 30.01.2008 - 18.05 Uhr Liebe Beate, ich bin Lehrerin an einer Regelschule in Bayern, habe das Montessoridiplom und 4 Jahre an einer Montessorischule unterrichtet. Ich habe letztes Jahr in meiner 1. Klasse Freiarbeit in meinen Unterricht integriert und tue es jetzt auch in meiner 2. Klasse im Rahmen eines Wochenplanunterrichtes. Ein Teil der Arbeit ist also vorgegeben, einen Teil können die Kinder frei wählen. Anders ist die Stofffülle des Lehrplans nicht zu schaffen. Einige Montessorimaterialien sowie einen runden Teppich für´s Klassenzimmer habe ich selbst angschafft, einige Materialien sind auch als Lehrmittel vorhanden. Den Kindern und mir macht es riesigen Spaß, so zu lernen und zu arbeiten. Auch das Diplom zu erwerben kann ich nur wärmstens empfehlen. Ich bin aber an meiner Schule die Einzige, die so arbeitet, und das Interesse bei Kolleginnen ist nicht sehr groß. Also, nur Mut! Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Dagmar von: Martina aus Wien | am: 30.01.2008 - 19.19 Uhr Liebe Beate! Meine Tochter geht in die 2. Klasse einer Regelschule und hat einen Lehrer, der sehr wohl Montessori-Material in den Unterricht einbezieht. Allerdings ist für solches Material kein Budget vorhanden. D. h. die Lehrer müssen sich dieses aus der eigenen Tasche zahlen. Bzw. ist es bei uns so, daß wir Eltern immer zu Weihnachten und zum Schulschluß Geld sammeln, um das eine oder andere Material für die Klasse als Geschenk zu besorgen. Für Ihre Ausbildung wünsche ich Ihnen alles Gute. Liebe Grüße Martina von: Katja Kurth | am: 30.01.2008 - 20.31 Uhr Liebe Beate, bei uns im Landkreis Konstanz gibt es durchaus Regelschulen, an denen die Pädagogik Maria M. Einzug gehalten hat. Die Stephansschule Konstanz (Grund- und Hauptschule) hat einen hervorragenden Montessorizug an ihrer staatlichen Schule eingerichtet.Dort wird jeden Tag ein Block von zwei Unterichtsstunden Freiarbeit angeboten. Für den Bereich der kosmischen Erziehung hat diese Schule sogar ein extra eingerichtetes Fachkabinet. Ich selbst mache gerade mein Montessori-Diplom und habe das großen Glück, an einer Regelschule eine Montessori-Klasse aufzubauen. Ich bemühe mich, jeden Tag eine Stunde Freiarbeit anzubieten. Es ist nicht leicht, da ich eine erste Klasse mit 28 Schülern habe, die Freiarbeit nicht gewohnt sind. Ich probiere immer wieder neue Dinge aus, verwerfe sie, baue um, stelle Material neu zusammen, bastel neues Freiarbeitsmaterial...Der Arbeitsaufwand ist enorm, aber der Erfolg spricht für sich. Die Arbeit erfüllt mich und ich bin sehr glücklich, ein Hobbie (Montessori-Päda. :-))zum Beruf machen zu dürfen. Es sollte kein Problem sein, an einer Schule das Ref. zu machen, an dem nach M.M. unterrichtet wird. Schau einfach mal im Internet nach, wo es Schulen gibt, die nach M.M. unterrichten und frage dort direkt telefonisch an, ob du evtl. diese Schule als Wunschschule für das Ref. angeben kannst. Ich drück dir die Daumen!!! Liebe Grüße Katja von: Kathrin | am: 31.01.2008 - 09.53 Uhr Liebe Beate, in vielen Punkten kann ich den "Vorschreiberinnen" nur Recht geben. Ich selbst arbeite seit mehr als 4 Jahren in einer Regelschule mit Montessori-Zweig. Im ersten Moment war das für mich etwas ganz Tolles (die Art der Pädagogik ist es immer noch!). Aber es gibt auch hier die berühmten Schattenseiten. Das fehlende Geld ist eine. Was mich besonders "behindert" sind aber folgende Punkte: Regelkollegen, die teilweise sehr neidisch, argwöhnisch und unkooperativ den Monti- Klassen gegenüberstehen,Klassenstärken mit denen man schon 8 Arme, Beine und zwei Köpfe haben müsste (keine jahrgangsübergreifenden Klassen)und Eltern, denen der Vergleich zwischen Regel und Monti sehr wichtig ist. Es kostet zwar sehr viel Kraft, um dies alles zu bewerkstelligen, aber es lohnt sich allemal! Bei uns wird das Material von dem Büchergeld finanziert, da wir lehrwerksunabhängig arbeiten (wollen). Eine meiner Kolleginnen arbeitet fast ausschließlich mit Freiarbeit/ Werkstätten usw. Und hat damit sehr großen Erfolg. Leider arbeiten auch viele Montessori- Lehrer in ihrem Unterricht eher frontal und lehrerzentriert mit dem Bonbon "schönes Material". Das finde ich persönlich viel bedenklicher, als ohne Diplom mit einer gesunden Sicht auf die Kinder und ihr Lernen zu unterrichten. Es ist auch für Dich entspannter! Die Kraft, die Du dabei sparst, musst Du dann gegen die äußeren Widerstände einsetzen ;-). Ich wünsche Dir auf Deinem Weg in das Abenteuer Schulalltag viel Erfolg, Mut und Optimismus! Letztendlich entscheidest auch Du mit Deinem Engagement und Deinem Willen nach Montessori zu arbeiten und dafür auch Unwegsamkeiten in Kauf zu nehmen, ob diese Form des Lernens sich weiter ausbreiten und entwickeln kann. Viel Glück!! von: Christa Müller | am: 03.02.2008 - 18.26 Uhr Hallo Beate, Mitte Februar habe ich noch meine letzte Prüfung für das Montessori-Diplom. Ich bin Klassenlehrerin einer jahrgangsgemischten Klasse 1/2 in Hohentengen (Kreis Sigmaringen)in einer Regelschule und unterrichte viel nach der Monte.-Pädagogik. Wir haben das Modell "Schulanfang auf neuen Wegen", bei dem die Kinder den Unterrichtsstoff für Kl. 1/2 in 1 bis zu drei (bzw. 3 1/2 Jahren bei der halbj. Einschulung)erlernen können. In der Regel sind es aber zwei Jahre. Ich habe viel Montessori-Material von der Schule bekommen, aber auch selber investiert. Innerhalb dieses Modells lässt sich die M.-Päd. gut anwenden. Ich möchte es nicht mehr anders haben. Die Kinder lernen in eigenem tempo ihre Buchstaben und das Schreiben und lesen, ebenso sind die Kinder alle auf unterschiedlichem Stand in Math. Ich bringe es auf mind. 8 Wstd. Freiarbeit. Ich arbeite zusätzlich auch mit Wochenplan. Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber wir könnten eine Lehrerin brauchen, die so unterrichten möchte. Wenn du noch Fragen hast, melde dich. Eine gute Literatur: "Montessori-Pädagogik heute" - Grundlagen-Innenansichten-Diskussionen von Franz Hammerer und Herbert Haberl (betr. aber Österreich) "Hilf mir, es selbst zu tun!" besitze ich auch, aber dies alles selbst zu basteln ist schon sehr viel Arbeit. Liebe Grüße Christa von: Claudia Otto | am: 04.02.2008 - 10.46 Uhr Liebe Beate, ich bin seit 1981 Lehrerin (Grundschule), bin jetzt 48. Ich glaube, dass es gar nicht so unbedingt wichtig ist, alles Montessorimaterial zu haben. Das Wichtigste sind doch die Grundsätze von Montessori, das Kind aus sich selbst heraus sich entwickeln zu lassen und (NUR) als Helfer zur Selbsthilfe dazusein. Das kann und sollte jeder gute Grundschullehrer in meinen Augen tun. Und natürlich - anregen - damit das Kind Interesse entwickelt. Ich habe das Montessoridiplom am ENde nicht abgelegt, es waren Lebensumstände bei mir, die ein paar Tage vor der Prüfung eskalierten, so bin ich gar nicht "vollwertig". Während meiner Ausbildungszeit habe ich nach jedem Montessoriwochenende so viele Anregungen mitgebracht und sie versucht, sofort in meiner Klasse umzusetzen. Die Kinder waren so aufgeschlossen und dankbar, dass es mir Mut machte, weiter zu gehen. Das Material, was man selber herstellen kann, habe ich sehr schnell in meiner Klasse untergebracht und es ist angenommen worden. ICh bin der Meinung, dass man an einer normalen staatlichen Grundschule jederzeit auch Montessoripädagoge sein kann, denn man ist dies aus Überzeugung und innerer Einstellung. Alle Lehrpläne sind Richtlinien und keiner schreibt vor, wie ich die Ziele erreiche. Die Themenauswahl des Sachunterrichtes ist für mich immer Aufhänger für alle anderen Sachen. Im Anfangsunterricht kann man ohnehin nicht alle Kinder gleich behandeln -- das geht überhaupt nie. Jedes Kind hat ein eigenes Tempo, hat einen anderen Entwicklungsstand. Ich erinnere mich an meine letzte Klasse, in der 28 Schüler waren, davon 11 Ausländer aus 8 Nationen. Da ich schon immer recht frei unterrichte, sehr bald nach Reichen meinen Unterricht gestaltete, war auch da jedes Kind an einer anderen Stelle. Am ENde haben alle die Anforderungen erfüllt, die Kinder WOLLEN. Und noch eines fällt mir immer wieder auf: Kinder haben in unserem Staat eine Schulpflicht. Lehrer wird man, weil man es selber will. Wenn mich alles überfordert, vor allem die Schüler zu meinem "Feindbild" werden, weil sie nur fordern, dann kann ich als Lehrer aufhören, mein Problem. Das KInd muss weiter in die Schule gehen. Nichts ist schlimmer als ein Kind, was nach 3 Schulwochen schon keine Lust mehr hat und dann 4 Jahre lang dem Lehrer ausgesetzt ist, also lebe diese Ideen, dann geht es vollkommen ohne Zwang. Alles GUte Claudia von: Tatjana Siller | am: 04.02.2008 - 15.49 Uhr Hallo Beate, wir haben in Hard, Österreich 4 jahrgangsgemischte Klassen (Grundschulstufe 1-4) an einer Regelschule. Das Ganze ist durch eine Elterninitiative entstanden und läuft seit 7 Jahren. Am Ende der 4. Grundschulstufe müssen auch die Montessori-Kinder das Schulziel erreicht haben, aber Sie haben die Möglichkeit, das auf verschiedenen Wegen und eigenständig zu tun. Mehrere Jahrgänge sind bereits in die weiterführenden Schulen gewechselt, mit durchwegs positiven Rückmeldungen, was natürlich immer auch vom Kind abhängig ist. Unterrichtet wird mit Montessorimaterialien, mit Freiarbeitszeiten und ohne Notendruck bis zur 4. Klasse. Mein Sohn besucht die 2. Stufe dieser Schule und geht heute noch gerne in die Schule, was man von vielen Kindern nicht behaupten kann. Und das obwohl er sich sehr schwer beim Lernen tut. Meine Tochter schult im Herbst ein. Die Lehrerinnen sind z.Teil in Montessori ausgebildet, 1 Lehrerin befinden Sie sich mit Unterstützung der anderen Lehrerinnen in Ausbildung. Der Einsatz dieser Lehrerinnen ist wirklich sehr bewundernswert, von ca. 24 Kindern jedes einzelne im Blick zu haben ist sicher nicht einfach. Unterstützung erhalten Sie auch noch vom Montessori-Elternverein. Im gleichen Ort hat im anderen Sprengel die zweite Regelschule mit Montessoriunterricht begonnen, auch wieder durch starken Einsatz von Eltern, die dafür Bedarf angemeldet hatten. Hier wird sich das ganze hoffentlich genauso fortsetzten. In Altach in A-Vorarlberg gibt es eine private Montessorischule, die inzwischen Volks- und Hauptschule anbietet, allerdings mit teurem Schulgeld. Auch hier in Hard wird jetzt an der Hauptschule schon ein weiterführender Unterricht mit Freiarbeit angeboten. Der Hauptschuldirektor dieser Schule hat seinen Sohn auch in einer Montessori-Volksschulklasse. Wenn einmal etwas angefangen hat, setzt es sich ganz automatisch fort, wenn das Resumee gut ist und die Nachfrage da ist. Alles Gute Tatjana von: Margret Zaman | am: 04.02.2008 - 17.11 Uhr Hallo Beate Leider kann ich Dir garnicht helfen hier in Bangladesh gibt es zwar Montessori Schulen aber die sind nicht wie die Montessori Schulen wie von Maria Montessori.Ich glaube am meisten muesstest du ueber Montessori Schulen mehr erfahren in Italien denn Sie war ja daher.Ich wuensche Dir viel Glueck bei deiner Arbeit. Vielleicht kann Dir das auch helfen wenn man ein Gefuehl fuer Kinder hat und auch einfuehlend ist kann man schon viel bei Kindern erreichen und auch bekommt auch sehr viel wieder geschenkt von den Kindern denn es gibt doch nichts schoeneres als wenn die Kinder gerne zum unterricht kommen weil Sie den Lehrer gern haben. Alles gute fuer Deine Zukunft Margret von: Beate | am: 06.02.2008 - 23.58 Uhr WOW! Danke an alle :) Super, so viele Antworten. Das Buch "Hilf mir, es selbst zu tun!" liegt nun doch schon auf meinem Schreibtisch mit diversen anderen Büchern - momentan übe ich mich also im absoluten Bücherwurm-Dasein und frage mich oftmals, warum ich eigentlich in einer Regelschule zur Schule gehen musste (ich gehöre zu den Fällen, die sich sehr ungern nur an die eigene Schulzeit erinnern...). Danke auch für die vielen lieben Wünsche - da bleibt mir nur, Euch auch ganz viel Erfolg (bei allem was Ihr tut) und vor allem viel schöne Zeit zu wünschen :) Ahoi! Bea von: Beate | am: 07.02.2008 - 14.18 Uhr @Christa Liebe Christa, ich lebe in Köln - noch. Und erstmal muss ich gerade mein 1. Staatsexamen bestehen, bevor ich weiter schauen kann ;) Und würde frühestens im Februar 2009 mit der Schule beginnen, da ich mich vorher direkt in die nächste Ausbildung stürze und noch Yogalehrerin werden möchte. Ich finde das passt ganz gut zu meinem Sportstudium, als positive Ergänzung. Sport und Bewegung ohne Höher, Schneller, Weiter... und danach viel ausgeglichener sein - ein bisschen was davon mit Schülern teilen zu können fänd ich toll... (Auch als AG - auch für Lehrer und Lehrerinnen ;) ) Die meisten hier im Blog erzählen von der Grundschule, da die Montessori-Päda. hier ja scheinbar auch am meisten in Deutschland Einzug gefunden hat (obwohl wir hier in Köln ja auch ein Montegymi haben...) und da ist dann der Knackpunkt, ich befinde mich in der Ausbildung zur Sekundarstufen II - Lehrerin (Sport und Geographie). Wobei ich manchmal denke, dass ich vielleicht doch lieber die Kleinen hätte (ich arbeite im Bioladen, welcher nach dem Tante-Emma-Prinzip arbeitet und ganz klein ist und dort habe ich sehr viel mit den Kleinen zu tun...). Meine Zukunft lass ich da mal ganz offen gerade, abgesehen davon, dass ich auf jeden Fall "reformpädagogisch" Arbeiten möchte und mir Montessori da schon sehr gut gefällt. Eine Regelschule und den Unterricht dort, wie ich sie erlebt habe, möchte ich mir und keinem Schüler(in) zumuten. Falls ihr im Februar 2009 auch noch jemanden braucht, könnte man vielleicht ins Gespräch kommen ;) Lieben Gruß, Bea von: Gabriele Radke-Kluge | am: 14.02.2008 - 06.45 Uhr Hallo Beate, auch wenn ich ein bisschen spät antworte (war längere Zeit nicht im Internet), so hilft dir meine Antwort vielleicht doch noch weiter. Ich habe seit 2 Jahren das Montessori-Diplom und habe kurz danach (nach 4 Jahren Elternzeit) wieder angefangen zu arbeiten. Ich bin Grundschullehrerin in Bayern. Der Lehrplan gibt viele Ansatzpunkte, wie man montessorisch arbeiten könnte. Theoretisch. Praktisch sieht es so aus, dass das kaum gemacht wird, zumindest nicht in dem ländlichen Bereich, in dem ich mich befinde. Es gibt ein paar Punkte, die Standard geworden sind, wie z.B. das Anschauungsmaterial in Mathematik. Da liegt die ursprüngliche Idee u.a. bei Montessori. Praktisch ist das aber in der Regel kein Montessori-Material, weil die Lehrmittelverlage z.B. schon einmal ihr eigenes Farbsystem nutzen, statt die klassischen Montessor-Farben herzunehmen. Wer klassisch nach Montessori arbeiten möchte, investiert viel Zeit und Geld, weil meistens alles selbst gemacht und gekauft werden muss. Allerdings habe ich festgestellt, dass es sich lohnt. Gerade die Mathematik-Materialien sind so genial, dass die Eltern meiner gerade erst übernommenen Viertklässler mich darauf ansprechen, ihr Kind hätte jetzt endlich Mathe verstanden. Leider habe ich noch keine Gleichgesinnten/ Arbeitsgemeinschaft gefunden, sich im staatlichen Schulsystem mit Montessori zu beschäftigen. Aber das ist sicherlich nur eine Frage der Zeit. Lieben Gruß von Gabi von: Simone | am: 22.09.2009 - 21.46 Uhr Guten Abend, ich lese gerade begeistert von den Regelschulen mit Montessori-Arbeit. Kann eine Regelschule "einfach so" einen Montessori-Zweig aufmachen? Wird das staatlich voll finanziert? Weiß jemand Genaueres zur Situation in Niedersachsen? Tausend Dank für Rückmeldungen im voraus, Simone von: Verena | am: 29.01.2010 - 13.47 Uhr Hallo zusammen, ich bin eine Schülerin eines Gymnasiums in Wuppertal und werde jetzt eine Facharbeit über das Thema "Die Montessori Pädagogik und ihr Anwendung bzw Schwierigkeiten der Anwendung in einer Regelgrundschule" schreiben. Hierzu wollte ich mir u.a. das Buch "Hilf mir es seblst zu tun" ausleihen, welches jedoch zur Zeit noch vergeben ist. Deshalb wollte ich Fragen ob mir hier vielleicht jemand genauer erklären kann, wie die Anwendung der Montessori-Pädagogik in einer Regelgrundschule verläuft.Es wäre lieb, wenn ich mich mit jemandem, der an einer solchen rundschule arbeitet über Emails unterhalten könnte und mir evtl auch Prospekte oder ähnliches geschickt werden können. Falls jemand eine Regelgrundschule, die die Montessori-Pädagogik anwendet, hier in der Nähe kennt, wäre es lieb wenn Sie mir diese nennen könnten. Vielen Dank im Vorraus. Liebe Grüße Verena |
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