Montessori-Shop Weblog |
|
Aus der kleinen Serie Montessori-Pädagogik und allgemeine Missverständnisse: Missverständnis 5: Das Mischen von Jahrgängen unterfordert die einen und überfordert die anderen.
Vorschläge für weitere Missverständnisse bitte als Kommentar posten, diese werden dann in den nächsten Beiträgen besprochen. am: 19.02.2007 - 09.29 Uhr | von: Nicole | abgelegt in: Montessori | Kommentare (2) | permalinkvon: Inge Gaiswinkler | am: 27.02.2007 - 13.21 Uhr Durch meine jahrelange Erfahrung als Volksschullehrer weiß ich, dass selbst innerhalb der gleichen Geburtsjahrgänge große Unterschiede in der Leistung und im momentanen Wissens- und Entwicklungsstand festzustellen sind. Wenn Kinder frei arbeiten dürfen, ist es nicht nur kein Nachteil, wenn nicht alle das Gleiche können, sondern es ist für alle eine Bereicherung, wenn jeder etwas zur "Allgemeinbildung" beitragen kann. Montessorischüler sind nicht überfordert oder unterfordert wie in der Regelschule mit Jahrgangsklassen. Daher ist es auch für den Lehrer leicht, dort zu unterrichten, weil niemand unangenehm auffallen muss, um etwas zu gelten. Wenn man sich nun auch dazu durchringen könnte, die unsinnigen Noten abzuschaffen, läge einer Leistungsschule nichts mehr im Weg. von: Anonymus | am: 20.03.2007 - 12.32 Uhr Welcher Voraussetzungen bedarf es u.a. für die erfolgreiche Umsetzung der JGM: 1. Erfahrene Lehrkräfte 2. Montessorierfahrene Schüler zu 1.: JGM führt zu einer deutlich höheren Verantwortung der Pädagogen als nicht gemischte Klassen. Es herrscht ein Irrglaube bei einigen Lehrern vor, Freiarbeit und die älteren Schüler werden schon für die Qualität des Unterrichts sorgen. Wegen der unterschiedlichen Wissenstände der Kinder ist es besonders wichtig, daß sich die Pädagogen auf mehrere Jahrgänge einstellen können und dafür sorgen, daß auch die älteren Schüler dazu motiviert werden, Neues zu lernen. zu 2. insbesondere in den höheren gemischten Klassen (ab 4-6, und 7-9) stellen sog. Quereinsteiger (z.B. aus Regelhauptschulen) eine große Herausforderung für die Pädagogen dar. Diese Kinder kommen i.d.R. nicht aus ideellen Gründen auf eine Montessori Schule. Ihnen ist das aktive, selbstständige Lernen meistens unbekannt. Sie müssen über einen gewissen Zeitraum intensiv angeleitet werden. Dies setzt erfahrene Lehrkräfte voraus, welche derartige Aufgaben natürlich zum Teil auch an Montessori-Schüler deligieren können. In jedem Falle ist für die erfolgreiche Integration von max. 1 bis 2 Quereinsteigern ein funktionierender Montessori-Klassenverbund unabdingbar. |
|
|
|
© 2004 - 2010 by Montessori-Shop.de - Agnes-Schwanfelder-Straße 1 - 96050 Bamberg - info@montessori-shop.de Hotline: 0951/917 082 97 (Mo-Fr 10-16 Uhr) Machen Sie sich ein Bild von Ihrem Montessori-Versandhaus. Bestellen und kaufen Sie Montessori-Material online zum günstigen Preis. |
|
![]() |
|
| zur Startseite | Kunden-Meinungen | Presse | Über uns | Montessori | AGB | Hilfe / FAQ | Datenschutz | Rückgaberecht | | |